Michaela Raggam-Blesch receives the Leon-Zelman-Award 2022 for her research on the Shoa and its effect on the Austrian Jewish community

MICHAELA RAGGAM-BLESCH Preisträgerin 2022

„Die Preisträgerin Michaela Raggam-Blesch trägt durch ihre langjährige umfangreiche Forschungs- und Vermittlungsarbeit wesentlich dazu bei, ein öffentliches Bewusstsein in bezug auf die Shoah und deren Folgen für die jüdische Bevölkerung herzustellen. In ihren Publikationen wie im Rahmen ihrer kuratorischen Tätigkeit für Ausstellungen macht Raggam-Blesch deutlich sichtbar, dass Entrechtung, Beraubung, Vertreibung und Verfolgung der Wiener Jüdinnen und Juden mitten in der Stadt und unter den Augen der Wiener Bevölkerung stattgefunden haben. Sie verweist auf die großen Lücken, die durch die Zerstörung jüdischen Lebens in der Stadt und der Gesellschaft nach 1945 entstanden sind.”

Raggam-Blesch ist Vertreterin einer jungen engagierten Historiker*innen-Generation. Sie gibt durch ihre Oral History-Projekte wie durch die Erforschung jüdischer Frauenbiografien den Opfern der Shoah eine Stimme. Sie trägt damit wesentlich zum Dialog zwischen den Überlebenden der NS-Verfolgung, ihren Nachkommen und dem heutigen Österreich bei.”

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